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Sommerkonzert 2016

Sonntag 26. Juni - 19 Uhr

Stadthalle Reutlingen

 
„50 Jahre Gesellschaft der Musikfreunde Reutlingen – GdM - “

 

Françaix            „Ouverture anacréontique“ (1978)

Beethoven         Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur (1809)

Mendelssohn     Sinfonie Nr. 4 „Italienische“ (1833)

 

Solist     Georg Michael Grau (Klavier)

              Stipendiat der Christel-Guthörle-Stiftung

Leitung  Rainer M. Schmid

 

Karten (10,-/5,- Eur. erm.) an der Abendkasse und im Vorverkauf ab dem 30.Mai 2016 bei

Musikhaus Schäfer, Metzgerstr. 6a, Reutlingen und Praesent, Marktstr. 11, Pfullingen

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Start der Probenphase zum Sommerkonzert 2016

Am kommenden Freitag, den 15. Januar, starten die Proben für unser Sommerkonzert 2016.

Interessierte neue Mitspielerinnen und Mitspieler können sich unter der Rubrik "Das Orchester" informieren.

 

Folgende Konzerte (u.V.) stehen 2016 bereits fest:

"Die Zehn Gebote" - das Pop-Oratorium"

Samstag, 12. März, Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr (Lichtensteinhalle Unterhausen)

Sonntag, 13. März, Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr (ebd.)

Preise VVK: 12€/8€, u.a. in Philadelphia Buchhandlung Fuhr, Oberamteistraße 9, Reutlingen

Weitere Infos unter: 10Gebote@web.de

 

Sommerkonzert am 26. Juni um 19 Uhr in der Stadthalle Reutlingen

Herbstkonzert am 16. Oktober um 19 Uhr in der Stadthalle Reutlingen

Informationen zum Vorverkauf werden zeitnah auf der Homepage veröffentlich

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Karten für das Silvesterkonzert

SILVESTERKONZERT 2015

31. Dezember - 18 Uhr . Georgensaal Reutlingen . Eintritt frei .

 

Haydn Sinfonie Nr. 104 D-Dur (1795)

Cécile Chaminade Concertino für Flöte und Orchester (1902)

Johann Strauss „Ägyptischer Marsch“ (1869?)

Ernst Křenek „Drei lustige Märsche“ op. 335 (1926)

Michael Kamen „Robin Hood“ (1991), Arr. Erick Debs

 

Solistin Amelie Schirmer (Flöte)

Leitung Rainer M. Schmid

 

Karten für das Silvesterkonzert 2015 sind ab dem 14.12. limitiert erhältlich bei:

Musikerhaus Schäfer, Metzgerstraße 6a, Reulingen und in begrenzter Zahl noch an der Abendkasse.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

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Herbstkonzert 2015

Herbstkonzert am 25.10.2015
um 19 Uhr in der -Stadthalle- Reutlingen

Karten bei -Musikerhaus Schäfer (Metzgerstraße 6a, Reulingen)- und -Praesent- (Marktstraße 11, Pfullingen) und an der Abendkasse (10€ / 5€ erm.)

Programm:
Mendelssohn   „Die schöne Melusine“ Ouverture Nr. 4 (1834)
Wolf-Ferrari   „Idillio-Concertino“ für Oboe und Orchester (1932)
Klengel   „Hymnus“ für zwölf Violoncelli (1920)
Brahms   Sinfonie Nr. 1 c-Moll (1876)

Solist
Marius Schifferdecker (Oboe)

Leitung
Rainer M. Schmid

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Südwestpresse, 24.06.2015

Herb-süß wie die vergiftete Eiscreme

VON SUSANNE ECKSTEIN

"Slawische Impressionen" nannte die Junge Sinfonie Reutlingen ihr Sommerkonzert in der Stadthalle. Als Solo-Pianistin trat Isabella Bieber an, die Leitung hatte der bewährte Leiter Rainer M. Schmid.

REUTLINGEN. Was im Silvesterkonzert das Jahr schwungvoll, doch unvollständig beschloss, wurde nun nachträglich ergänzt: Aus der Suite "Maskerade" von Aram Khatchaturian kamen nicht nur der melancholische Ohrwurm-Walzer und der Galopp, sondern alle fünf Sätze komplett zu Gehör (auch wenn der Programmzettel nur die ersten vier nannte).

Süß wie die vergiftete Eiscreme im zugrunde liegenden tragischen Schauspiel klangen Walzer und Mazurka, das "Nocturne" und die "Romanze" dazwischen etwas herber. Warum diese Teile kaum je zu hören sind, wurde klar: Sie enthalten anspruchsvolle Soli - die Solovioline wird (ausgerechnet) von Hörnerklang grundiert - , und brauchen viel Können. Man darf nicht vergessen, dass die Junge Sinfonie nach wie vor fluktuiert; auch dieses Mal waren sicher für etliche Mitspieler die Stücke neu. Umso höher muss man es allen Beteiligten, nicht zuletzt Orchesterleiter Rainer M. Schmid anrechnen, wenn sie ein solches Werk überhaupt in Gänze darbieten und es auch noch mit einem rhythmisch präzisen Schlussgalopp krönen.

Ein Konzert mit familiären Bezügen: Dmitri Schostakowitsch schrieb sein Klavierkonzert Nr. 2 für seinen Sohn Maxim, der es - mit 19 - auch öffentlich aufführte. Gespielt wurde es nun von der jungen Pianistin Isabella Bieber, deren Mutter Charlott Linckelmann schon Sologast der Jungen Sinfonie war; Isabella selbst gehört seit längerem zur Jungen Sinfonie. Nach Studien in Münster und London schließt sie diese nun in Weimar ab.

So unbekümmert der flotte erste Satz daherkommt, so schwierig ist er umzusetzen. Einfach so draufloszuhämmern (wie Vater Dmitri in seiner Einspielung) ist nicht Sache von Isabella Bieber. Ihre Stärke liegt eher im sensiblen Anschlag und im Ausloten der Tiefendimension, und Empfindungstiefe ist erst im zweiten, langsamen Satz vorgesehen; hier überzeugte sie mit Wohlklang pur. Der träumerischen Sarabande ließ sie ein spritziges Finale folgen, dessen exzessive Läufe und (typisch slawische?) trickreiche Taktwechsel sie und das Orchester samt Leiter vermutlich viel harte Arbeit gekostet haben.

Das Letztere galt auf jeden Fall für die Sinfonie Nr. 8 von Antonin Dvorák, die den zweiten Teil des Abends einnahm. Sie forderte alle Beteiligten, und die wiederum nahmen sie ernst bis ins letzte Detail der Partitur. Auch dieses Mal konnte man Stimmen und Verläufe hören, die einem auf Tonträger oder bei den Profis kaum je auffallen. Wirkte der Kopfsatz zwar kontrastreich, doch etwas unentschieden, zeichnete das Orchester den Adagio-Satz in starken Farben und dramatischem Hell-Dunkel nach. Poetische Holzbläser-Soli zauberten ein ländliches Idyll, plötzliche Einbrüche regten die Fantasie an, die Übergänge weckten Spannung.

Bei dieser Musik konnte man sich nicht entspannt zurücklehnen. Die intensive Auseinandersetzung der Musizierenden mit der Partitur teilte sich den Hörenden mit: im dritten Satz beim Gegeneinander der Tanzrhythmen, im Finalsatz in dem starken Kontrast zwischen den kammermusikalisch durchsichtigen, sensibel ausgesponnenen Passagen und den furiosen Furiant-Einlagen mit Überschlag. Verklingt, verebbt der Satz in zarten Tönen? Nein, es wird nochmals geheizt, dass die Saiten glühen! Ein prächtiger Schluss für einen abwechslungsreichen "slawischen" Abend, belohnt von lang anhaltendem Beifall.

 

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